GREEN & GRATEFUL by Sasha Sasse – Wie Mister Germany Shop Owner wurde

GREEN & GRATEFUL by Sasha Sasse – Wie Mister Germany Shop Owner wurde

Der amtierende Mister Germany Sasha Sasse und der Berater Christian Arzberger sind nicht nur dicke Freunde, sie teilen auch viele Themen: Schweigen, Alleinsein, Dankbarkeit und der Einklang mit der Natur. Aus dieser Verbindung ist jetzt die kleine Modemarke GREEN & GRATEFUL geworden, die bei Spreadshop ihr E-Commerce-Zuhause gefunden hat.

„Sasha kam aus dem Nichts in mein Leben“, sagt Christian. Nachdem der schönste Mann Deutschlands ihm eine Anfrage bei Instagram schickte, gingen die beiden Wahlleipziger einen Kaffee trinken. Sie wurden nicht nur gute Freunde, sondern schlugen auch eine ähnliche Entwicklung ein …

Ihre gemeinsame Reise zu mehr Mindfulness führte die beiden 2018 zu einem privaten Schweigeretreat in Thüringen. Sie verbrachten einige Tage in völliger Stille. Dort kam Sasha auf die Idee, eine eigene Modemarke zu gründen: GREEN & GRATEFUL war geboren.

Es sollte aber noch fast 2 Jahre dauern, bis aus der Idee ein Spreadshop wurde. Christian schrieb ein Buch, während Sasha eine Weile in der Türkei verbrachte, wo er auch seine ersten T-Shirts mit Textilfarben selbst designte.

Jetzt, ein weiteres Jahr später, hat Sasha mit Christians Hilfe die Modemarke GREEN & GRATEFUL gegründet. Da beide viel reisen und jede Menge zu tun haben, war es ihnen wichtig, „dass es einfach funktioniert“. Produktion, Versand und Kundenservice – darum kümmert sich Spreadshop für die beiden. Sasha – der aktuell auch (nackt!) bei der RTL II Datingshow „Adam sucht Eva“ zu sehen ist, kann sich zusammen mit Christian ganz auf seine Designs und die Promo konzentrieren.

Wir haben die zwei Freunde und Shop Owner zu uns ins Leipziger Headquarter eingeladen und eine Runde über Mindfulness, Schweigen, Spreadshop und Mode gesprochen.

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Shop of the Moment: Kollektiv Turmstrasse im virtuellen Raum

Shop of the Moment: Kollektiv Turmstrasse im virtuellen Raum

Kollektiv Turmstrasse – das sind Nico und Christian – gründeten sich 1999 in einer Wismaer WG. Schnell gehörten die beiden zu den bekanntesten Producern/DJs im Bereich des Minimal Techno. Seitdem sind viele Jahre vergangen – und Kollektiv Turmstrasse haben sich musikalisch und konzeptuell weiterentwickelt. Ihr neues Album UNITY OF OPPOSITES ist eine Antwort auf Digitalisierung, Globalisierung und Pandemie: Statt eines gewöhnlichen Streams feierte das Duo die Album-Premiere gemeinsam mit seinen Fans in einem digitalen Raum. Wir haben Nico zum Album, digitalen Merch Dealern und dem neuen Kollektiv Turmstrasse Logo befragt …

UNITY OF OPPOSITES – mehr als ein Album

Hallo Nico! Wow, wir freuen uns riesig, Euch mal interviewen zu dürfen. Denn natürlich arbeiten auch bei Spreadshop ein paar Fans Eurer Musik … Wie erreicht Ihr die eigentlich?

Hallo an Euch und alle Leser*innen! Wir freuen uns sehr, dass Euch interessiert, was wir machen! Zu Deiner Frage: Ich hoffe natürlich, dass wir Fans überwiegend mit der Musik begeistern. ? Ansonsten ist Social Media natürlich das Medium, um Fans direkt zu erreichen.

Wir haben das Glück, seit Jahren eine großartige Fan Base zu haben, die uns immer unterstützt, und das ist natürlich toll. Wir haben uns aber lange nicht richtig getraut, uns zur Schau zu stellen. Das ist nämlich gar nicht unsere Attitude, aber wir merken mittlerweile auch, wieviel Spaß es macht, direkten Austausch mit den Fans zu haben. Mit dem neuen Album-Konzept hoffen wir, Social Media noch interaktiver zu machen, gerade in dieser schwierigen Zeit.

Euer letztes Album (‚Rebellion der Träumer‘) erschien vor 11 Jahren, danach seid Ihr vor allem mit der ‚Sorry I Am Late‘ EP und zahlreichen Remixes in Erscheinung getreten. Das neue Album ‚Unity Of Opposites‘ ist ja noch viel mehr als ein Album. Erzählt doch mal, was Ihr da ausgeheckt habt …

Wir hatten lange das Gefühl, ein Album wäre nicht genug. Der Gedanke für ein Album war schon länger da und auch Skizzen existierten, aber es war nie der richtige Aufhänger oder Zeitpunkt da. Das klingt blöd, aber für uns ist ein Album wirklich was besonders. Vielleicht hat es deshalb 10 Jahre gedauert.

Wir hatten schon einige Ideen, die ins Virtuelle gingen, und wir hatten auch schon mit meinem guten Freund Alex von der Agentur Demodern über einige Konzepte gesprochen. Im Winter 2019 erzählte er mir dann, dass sie an einer virtuellen Stage arbeiten, und fragte, ob ich mir das nicht mal anschauen möchte.

UNITY OF OPPOSITES ist das Ergebnis vieler Stunden Arbeit, ganz viel Liebe zu unserem Projekt und mit dem UNITY Gedanken entstanden. Es würde jetzt ein bisschen den Rahmen sprengen, darüber zu erzählen, wie es weitergeht und was noch alles passieren wird. Ich kann nur so viel sagen: Wir sind erst am Anfang. Sowohl musikalisch als auch mit der Stage.

UNITY OF OPPOSITES ist also erstmal ein Konzeptalbum. Die Stage, die Show, die Musik sind zusammengenommen das Album. Das möchte ich auch nochmal betonen, dass hier alles zusammenhängt und es deshalb auch noch keinen Release-Termin für das Album selbst gibt. Aber einer der Grundgedanken war natürlich auch Menschen in der Zeit von COVID zusammenzubringen und live spielen zu können.

UNITY OF OPPOSITES ist also sowas wie ein digitaler Club: Fans können sich ein Ticket zu einer digitalen Party kaufen, und dann vor Ort mit einem eigenen Character tanzen. Wie genau funktioniert so etwas und wie lief Euer erster digitaler Auftritt?

Ein Club ist es nicht unbedingt, es fehlt das Dach! ? Das war uns auch wichtig: Wir sind draußen, nicht drinnen. Und wie das funktioniert, kann ich Dir nur amateurhaft erklären, weil da sehr viel Technik und Know-how dahintersteckt. In der aktuellen Online-Ausgabe des Page Magazin gibt es einen großartigen Hintergrundbericht über die Technik, die Demodern da eingebaut hat.

Unser erstes Event war wirklich unglaublich! Ich kann gar nicht sagen, wie großartig es war, wieder vor echtem Publikum zu spielen. Es war sehr aufregend und ich bin unglaublich stolz auf das Team und dass alles so großartig gelaufen ist.  Das Feedback der Fans war überwältigend. Ich glaube, niemand hat wirklich damit gerechnet, dass das Spaß macht, und die meisten wollten wahrscheinlich nur die Musik hören. Aber im Nachhinein schien die Musik nur beiläufiges Feedback zu bekommen. ?

Ich freue mich schon auf die nächsten Shows, denn jede Show wird auch neue Veränderungen bringen. Es bleibt wie immer spannend mit Kollektiv Turmstrasse.

Merch vom digitalen Dealer

Freut uns, dass Eure Show so gut lief! Wir haben gehört, dass es vor Ort auch einen (digitalen) Merch Dealer gab. Was hatte er denn im Angebot?

Natürlich den Katalog aus unserem Spreadshop. ? Unser Merch Dealer hat den besten Stoff, so viel ist klar.

Warum Merch? War das Eure Idee oder kam das eher von den Fans?

Ich selbst bin großer Merch Fan, aber wir haben uns die letzten Jahre damit tatsächlich schwergetan und das wollten wir erst einmal grundsätzlich ändern. Auch hier sind wir gerade am Anfang und wir arbeiten gerade an vielen neuen Motiven und Designs, die sich wunderbar einfach einpflegen lassen in unseren Shop.

Wie kamt Ihr zu Spreadshop und was gefällt Euch an diesem Shop-System?

Da kann ich gleich anschließen. Spreadshop bietet uns einen unkomplizierten Umgang mit Merch, vom Designen der Produkte bis zum eigenen Shop ist es ein Kinderspiel. Wir müssen uns um nichts kümmern, Ihr übernehmt den Versand, Reklamationen und den Support. Besser geht’s doch nicht!

Dazu sei auch noch gesagt, dass man die Preise selbst gestalten kann. Wir haben uns z. B. entschlossen, unseren Fans günstigere Preise anzubieten. Das macht uns glücklich und freut auch unsere Fans.

Euer Shop gefällt uns sehr gut! Könnt Ihr uns was zur Einrichtung, Produktauswahl und den Designs erzählen? (Ihr habt auch Euer Logo redesignt, stimmt‘s?)

Vielen Dank, das freut uns zu hören. Alisha, unsere kreative Fee, hat sich auch sehr viel Mühe gegeben – nicht nur mit dem Spreadshop. Kollektiv Turmstrasse gestaltet sich, wie ihr schon gemerkt habt, gerade komplett um.

Aber das ist das Schöne am Spreadshop, wir können unser Shop-Layout nach unseren Wünschen anpassen, ob es nun Bild oder Farbe ist. Die Produktauswahl für das Merchandise ist sehr groß und wir mussten aufpassen, nicht doch alles, was es gibt, als Merch anzubieten.

Wie schon erwähnt, liebe ich Merch. Uns war bei der Produktauswahl aber zum Beispiel wichtig, dass wir auch unseren weiblichen Fans tolle Produkte anbieten können. Bei den Designs waren uns natürlichen die Farben der Stoffe wichtig, es sollte alles in das neue Design von Kollektiv Turmstrasse passen. Und so einfach ist es dann auch, die Farben abwählen, die man nicht anbieten möchte. Fertig! So kleine Features, die wunderbar im Spreadshop integriert wurden, machen das Anbieten von Merch einfach und vor allem, instant möglich.

Streams & digitale Lösungen in der Pandemie

Danke, das freut uns sehr, dass Ihr mit Spreadshop zufrieden seid! Twitch, YouTube-Streams und jetzt die digitale Live-Show. Vor allem Nico ist sehr gerne in der Streaming-Welt unterwegs. Woher kommt diese Lust am Streamen? Hat das auch was mit den Umständen durch die Pandemie zu tun?

Christian und ich waren und sind Nerds, wir lieben Technik, wir lieben das Internet, Streams und YouTube sind für uns alltägliche Medien. Dies wollen wir nutzen, um auch hier mit unseren Fans direkten Kontakt und Austausch zu haben. Das funktioniert super und kommt, gerade auch bei jungem Publikum, super an.

Dass ich gerade mehr präsent bin hat allerdings mit den aktuellen Umständen zu tun.

Christian hat sich während der Pandemie dazu entschlossen, in Zukunft im Hintergrund zu arbeiten. Wir hatten immer unterschiedliche Stärken und in Zeiten mit einer ungewissen Zukunft sind solche Entscheidungen wichtig für das innere Wohlbefinden. Christian und ich sind nach wie vor Kollektiv Turmstrasse, aber die Leute müssen sich leider daran gewöhnen, dass der Hübsche aus der Band jetzt nicht mehr auf der Bühne zu sehen ist. 😉

Och, wir finden ja, Ihr seid beide sehr hübsch! 😉 Habt Ihr Tipps für Musiker*innen und Producer*innen, die mit der nicht enden wollenden Pandemie kämpfen und schon lange keine Auftritte hatten?

Ich denke, Anlaufstelle Nummer 1 sollte derzeit NEUSTARTKULTUR sein. Dort gibt es einige Förderprogramme für Musiker*innen und Künstler*innen. Wir selbst hatten leider kein Glück, da wir für unser Projekt schon zu weit in der Entwicklung waren. Man sollte also schon in der Konzeption Anträge einreichen. Es wird aber einiges getan in diesem Bereich. Leider sind hier auch wieder viele bürokratische Hürden zu meistern. Schnelle Hilfe ist das also nicht. Wir hoffen sehr, dass mit den Impfungen bald für alle wieder etwas Normalität eintritt, aber für viele meiner Zunft wird es dann zu spät sein. Und das ist sehr traurig.

Ja, das finden wir auch sehr traurig. Wir hoffen, dass wir mit Spreadshop dennoch einen kleinen Teil dazu beitragen können, dass die Stimmen der Musiker*innen und Künstler*innen gehört werden. Danke auf jeden Fall für das Interview, Nico!

Ich danke Euch! Wer sich ein Ticket für unsere virtuelle Live-Show kaufen möchte, um uns zu unterstützen, kann sich auf Instagram informieren. Ansonsten erfahrt Ihr mehr über unsere Webseite oder den Link: https://unityofopposites.world/.

Kollektiv Turmstrasse Content:

Website | Instagram | Facebook | YouTube | Twitch 

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Shop im Blick „Aktien für Frauen“

Shop im Blick „Aktien für Frauen“

„Nehmt Eure Finanzen in die Hand“, ist das Motto auf Jennys Instagram-Kanal „Aktien für Frauen“. Und 26.000 Follower*innen zeigen, dass finanzielle Unabhängigkeit heute für viele ein großes Thema ist. Im Interview verrät Jenny, warum wir alle unbedingt öfter über Geld sprechen sollten und welche Aktie ihre erste gewesen ist.

Lasst uns endlich über Geld sprechen

„Du musst Dich nur mal in Deiner direkten Umgebung umsehen und wirst feststellen, mit wie vielen Aktienunternehmen Du Dich tagtäglich umgibst.“

Hallo Jenny! Schön, dass Du Dir heute Zeit nimmst, unsere Fragen zu Deinem Instagram-Account, Deinem Blog und Dir zu beantworten. Zunächst die zentrale Frage: Wann hast Du angefangen, in die Welt der Aktien einzutauchen und warum?

Vielen lieben Dank, dass ich die Möglichkeit habe, mich und mein Projekt bei Euch vorzustellen!

Meine erste Aktie habe ich Anfang 2018 gekauft: Es war Disney, da ich ein riesiger Fan von Micky Maus & Co. bin. Vorher hatte ich mit dem ganzen Thema gar nichts am Hut und dachte immer, dass Wertpapierhandel nur was für wohlhabende Menschen bzw. für Männer ist.

Das ist natürlich absoluter Quatsch und wer sich einmal in die Materie eingearbeitet hat, wird feststellen, dass Aktien einfach für alle da sind – egal welches Geschlecht und welches Alter sie haben oder wie groß oder klein der Geldbeutel ist. Es gibt für jede Person die passende Aktie!

Du musst Dich nur mal in Deiner direkten Umgebung umsehen und wirst feststellen, mit wie vielen Aktienunternehmen Du Dich tagtäglich umgibst. Ich denke da nur an das iPhone von Apple, der Ketchup von Heinz Kraft oder die Medikamente von Pfizer.

Das stimmt – Aktien und Alltag gehen in den Köpfen nicht automatisch zusammen. Wenige denken wahrscheinlich bei Ketchup automatisch an Aktien und Fonds. Warum ist es denn gerade für Frauen so wichtig, sich mit Aktien und Investitionen auseinanderzusetzen, statt klassisch das Ersparte bei Seite zu legen? Stichwort Sparstrumpf und Bausparvertrag.

Wir leben bereits seit mehreren Jahren in einer Nullzinsphase. Das bedeutet, dass unser Erspartes auf dem Sparbuch oder im Bausparvertrag keinerlei Zinsen mehr für uns erwirtschaftet. Im Gegenteil: Dank der Inflation, also dem Kaufkraftverlust, wird unser Geld sogar weniger.

Dem müssen wir, vor allem Frauen, entgegenwirken, denn unsere Rente fällt im Vergleich zu Männern fast um die Hälfte geringer aus.

Die Gründe dafür sind vielfältig: längere Auszeiten vom Berufsleben durch Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen, schlechter bezahlte Berufe, z. B. im Sozialwesen oder auch weniger Frauen in Führungspositionen. Auch verdienen wir bei gleicher Stellung im Beruf oft weniger als Männer – Stichwort: Gender-Pay-Gap.

„60% der Frauen würden lieber über den Tod als über Finanzen sprechen. Das ist kein Wunder, da wir nie gelernt haben, offen darüber zu kommunizieren.“

Das sind natürlich schwerwiegende Gründe dafür, sich finanziell unabhängiger zu machen. Es gibt ja die alte Redensart „Über Geld spricht man nicht“ – Du machst auf Deinem Instagram-Account und in Deinem Blog das genaue Gegenteil. Findest Du, dass Frauen lauter und häufiger (miteinander) über Geld sprechen sollten?

Das ist unbedingt nötig und ich hoffe, dass ich mit gutem Beispiel vorangehe. 60% der Frauen würden lieber über den Tod als über Finanzen sprechen. Das ist kein Wunder, da wir nie gelernt haben offen darüber zu kommunizieren. Weder die Schule noch unsere Eltern haben uns Wissen über Geld und das Investieren vermittelt.

Da liegt es nahe, dass es ein Tabuthema ist und auch bleiben wird, wenn wir nicht beginnen, Geld ganz normal in unsere Gespräche zu integrieren wie Wetter, Gesundheit oder der neuste Klatsch und Tratsch. Immerhin spielt Geld für uns alle bewusst oder unbewusst eine ganz große Rolle, denn es ist das Tauschmittel, mit dem wir unser Leben besser machen können.

Es ist nie zu spät, zu investieren

Du bist auf Instagram, Facebook und auf Deinem Blog sehr aktiv – welche Plattform und welches Format eignet sich Deiner Meinung nach besonders gut für den Austausch über finanzielle Themen?

Meine liebste Plattform zum Austausch über das Thema ist immer noch das direkte Gespräch. Ich persönlich erreiche die meisten Frauen aber auf Instagram. Hier sind wir mittlerweile über 25.000 Leute, die sich regelmäßig ganz ungezwungen und immer auch mit einem kleinen Augenzwinkern austauschen. Am Ende ist es eigentlich vollkommen egal, welche Plattform genutzt wird. Wichtig ist: überhaupt aktiv zu werden und sich zu informieren.

 

„Je früher Du Dich mit dem Thema Altersvorsorge und/oder finanzieller Unabhängigkeit auseinandersetzt, desto gewinnbringender wird der Ertrag ausfallen. Zu spät zum Investieren ist es aber nie!“

Das ist spannend – gerade Deine Instagram-Community ist ja sehr groß aufgestellt. Uns interessiert: Wie alt ist Deine Zielgruppe eigentlich im Durchschnitt? Wendest Du Dich eher an jüngere Frauen oder ist es für Frauen jeden Alters sinnvoll, sich mit Aktien und Vermögensaufbau zu beschäftigen?

Das Thema Finanzen geht uns alle an und das merke ich auch an meiner Zielgruppe. Auf meinem Account tummelt sich die Studentin bzw. Auszubildende, die das erste Geld investieren möchte und auch ältere Semester, die den Ernst der Lage erkannt haben und gerne noch etwas für die Rente tun wollen, damit sie sich nicht alleine auf den Staat verlassen müssen. Aber auch Eltern oder Alleinerziehende, die für ihr Kind einen ETF-Sparplan anlegen wollen oder Anlegerinnen, die bereits investiert sind, holen sich Tipps auf meinem Kanal.

Im Prinzip kann gesagt werden: Je früher Du Dich mit dem Thema Altersvorsorge und/oder finanzieller Unabhängigkeit auseinandersetzt, desto gewinnbringender wird der Ertrag ausfallen. Zu spät zum Investieren ist es aber nie!

Aktien sind das Trend-Accessoire der Zukunft

Du verstehst es auf jeden Fall, Deine Follower*innen auf verschiedenen Ebenen abzuholen. Z. B. verbindest Du in Deinem Spreadshop gekonnt Mode und Investment-Themen. Wie kamst Du auf diese Idee? Sind Aktien das neue It-Piece?

Ich war auf der Suche sowohl nach femininen als auch coolen Klamotten, die mich als Investorin sofort identifizieren. Leider gibt es hier nichts Passendes auf dem Markt und da war die Idee von Finance.Fashion geboren.

Dank Spreadshirt habe ich die Möglichkeit, meine Designs zur Verfügung zu stellen, und ein tolles Team kümmert sich um den Rest. Ich bin so begeistert, wenn Menschen mir Fotos mit meinen Designs zuschicken! Was für ein geniales Gefühl!

Ehrlich gesagt, freue ich mich aber am allermeisten über die Baby-Strampler, die mit dem Aufdruck „Börsengang 2021“ oder „Wachstumsaktie 2021“ gekauft werden. Das zeigt mir, dass es ganz viele neue Jungaktionär*innen in diesem Jahr gibt und die können wir gut gebrauchen!

„Ich würde mir wünschen, dass Frauen sich in Bezug auf Börse und Finanzen mehr zutrauen.“

Du leistest in Deinem Shop also Börsenfrüherziehung. Was uns aufgefallen ist: In Deinem Blog und bei Instagram kombinierst Du erfolgreich die Vermittlung von Wissen und Empowerment – was wünschst Du Dir für die Zukunft für Frauen in der Welt der Aktien und Investments?

Ich würde mir wünschen, dass Frauen sich in Bezug auf Börse und Finanzen mehr zutrauen. Auch ich musste erst den holprigen Weg von der Shoppingqueen zum Investmentgirl gehen, aber der hat sich mehr als gelohnt.

Auch wünsche ich mir, dass Frauen sehen, dass sie trotz des Investierens auf nichts verzichten müssen, denn bereits 25 € monatlich können in Wertpapiere angelegt werden. Es ist so wichtig, dass Frauen ihre Finanzen in die eigenen Hände nehmen, denn es stärkt nicht nur das Selbstvertrauen, sondern minimiert auch das Risiko der Altersarmut dramatisch.

Eine letzte Frage: Jenny, stell Dir vor, Du reist in die Vergangenheit und triffst auf Dein Teenager-Ich – welchen (Investment-)Tipp würdest Du ihr geben?

Glaub an Dich und Deine Träume! Du darfst groß träumen und ja, Du wirst auf dem Weg zu Deinen Zielen auch sehr oft hinfallen. Kümmere Dich nicht um die Meinung anderer, sondern finde heraus, was Dich wirklich antreibt und motiviert. Du musst kein Genie sein, um erfolgreich zu sein – es reicht, wenn Du beharrlich bist und Ausdauer beweist.

Danke, Jenny, für das spannende und wichtige Gespräch! Wir hoffen, dass Du mit Deiner Arbeit und Deinem Shop weiterhin viele Frauen dazu inspirierst, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

Du interessierst Dich für „Aktien für Frauen“? Hier gehts zu Jennys Blog.

Du findest Jenny und „Aktien für Frauen“ bei:

Instagram | Spreadshop | Facebook

 

 

 

 

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