12 FAQ zum Werbungschalten auf LinkedIn

12 FAQ zum Werbungschalten auf LinkedIn

1. Warum soll ich Ads auf LinkedIn schalten?

Im B2B-Bereich kommt keiner an LinkedIn vorbei: Von den 690 Millionen Mitgliedern der Plattform ist jeder fünfte ein Entscheider oder eine Entscheiderin. Die Kaufkraft der LinkedIn-Community ist zudem doppelt so groß wie beim durchschnittlichen Online-Publikum.

LinkedIn bietet Dir die Möglichkeit Sponsored Content zu posten. Dieser erscheint direkt im LinkedIn-Feed der Berufe, die Du erreichen willst. Du kannst zwischen drei verschiedenen Werbeformaten wählen: Einzelbildanzeigen, Video Ads und Carousel Ads. Dazu verwendest Du profilbasierte First-Party-Daten, die LinkedIn direkt vom Kunden gesammelt hat und besitzt.

Profilbasierte Werbung converted besonders gut, weil Du die User*innen passgenau, auf  Grundlage ihrer Profildaten ansprechen kannst. Das hilft Dir bei der Generierung von Leads, stärkt das Markenbewusstsein und hilft beim Aufbau von Beziehungen in jeder Phase Deines Verkaufszyklus.

2. Was brauche ich zum Werben auf LinkedIn?

Um auf LinkedIn werben zu können, brauchst Du eine Unternehmensseite und ein Werbekonto.

Die Unternehmensseite gibt LinkedIn-Mitgliedern Einblick in Dein Business, Deine Marke, Deine Produkte und Dienstleistungen. Und natürlich die Karrierechancen in Deinem Unternehmen. Hier erstellst Du Deine Unternehmensseite.

Das Werbekonto erstellst Du im Kampagnen-Manager. Mit einem Werbekonto kannst Du Werbekampagnen erstellen, verwalten und tracken. Dein Werbekonto verknüpfst Du im Kampagnen-Manager mit Deiner LinkedIn-Unternehmensseite. So erstellst Du ein Werbekonto.

Wenn Du Dich bei LinkedIn als Werbende Person registrierst, wirst Du aufgefordert, eine Zahlungsmethode anzugeben. LinkedIn bietet folgende Abrechnungsarten:

  • American Express
  • Discover
  • MasterCard
  • Visa
  • JCB
  • Diners Club
  • SEPA-Lastschrift
  • Sofort (für Mitglieder in Deutschland)

3. Wieviel Content muss ich zum Anzeigenschalten auf LinkedIn schon haben?

Für das Schalten von Anzeigen spielt die Menge Deines Contents keine große Rolle. Allerdings ist es von Vorteil, wenn Du mit Deinem Business als Expert*in Deiner Branche wahrgenommen wirst. Dies erreichst Du, indem Du mit anderen Nutzer*innen interagierst und Dich an Diskussionen beteiligst.   Folge anderen Profilen, like, kommentiere, und teile am besten täglich Inhalte. Veröffentliche außerdem regelmäßig eigene Beiträge.

Eigene, organische Beiträge – also ganz normale Posts – sind kostenlos. Poste also so oft Du möchtest. Ein Post sollte um die 300 Worte erhalten und den Leser*innen einen klaren Mehrwert bieten. Gut geschriebene, persönliche und unterhaltende Inhalte kommen gut an, das offensichtliche Anpreisen der eigenen Produkte und Dienstleistungen in Posts hingegen eher nicht. Nutze dazu Anzeigen.

Für Anzeigen empfiehlt LinkedIn ein Werbebudget von 300 Euro pro Tag oder 5.000 Euro im Monat. Probiere am besten verschiedene Content-Strategien und Formate aus, bis Du von Deinem Publikum die Resonanz erhältst, die Du Dir versprochen hast.

4. In welchen Formaten kann ich auf LinkedIn Ads ausspielen?

LinkedIn bietet Dir eine Reihe von verschiedenen Anzeigeformaten. Lege zuerst ein Budget und Ziele für Deine Kampagne fest und wähle dann die passende Anzeige für Dich:

Sponsored Content

  • Spnsored Content erscheint direkt im News-Feed der LinkedIn-Nutzer*innen
  • Teile Inhalte Deines Blogs, Deiner Website und Deiner sozialen Medienkanäle
  • Verwende Video-, Audio- oder andere Rich-Media-Elemente
  • Baue eine emotionale Bindung auf, indem Du Geschichten mit einer „menschlichen Note“ erzählst
  • Teile Insights, die Dich und Deine Marke als Expert*in positionieren

Sponsored Messaging

  • Mit Native Ads sprichst Du Deine Zielgruppe direkt über das LinkedIn Messaging per Chat-Nachricht an
  • Hier kommt ein persönlicher Ton gut an
  • Nutze das Messaging, um zum Beispiel Produktdemos und Tutorials anzukündigen oder um ein bevorstehendes Webinar oder eine Veranstaltung zu bewerben

Text Ads

  • Eine treffende Headline, etwas Text und ein Bild: Schon ist Deine Text Ad eingerichtet
  • Gut zu wissen: Bilder (50×50) sind zwar optional, aber sie erzielen bessere Ergebnisse
  • Besser als Dein Logo kommt Dein persönliches Profilbild an

Video Ads

  • Videos von unter 30 Sekunden haben laut LinkedIn eine um 200 % höhere Klickrate
  • Gestalte Videos so, dass sie ohne Ton abgespielt werden können, und füge Untertitel hinzu
  • Zeig das Beste am Anfang: Nach den ersten 10 Sekunden schalten die meisten ab

Carousel Ads

  • Carousel Ads sind ein Anzeigenformat für Sponsored Content im LinkedIn Feed
  • Sie enthalten einen kurzen Einleitungstext und 2-10 Karten
  • Beginne mit 3-5 Karten und teste später mehr Karten
  • Erstelle ein Karussell mit thematisch ähnlichen Inhalten, oder unterteile einen großen Inhalt in mehrere Karussellkarten
  • Nutze visuelles Storytelling, um das Interesse Deines Publikums zu wecken
  • Die Beschreibung jeder Karussellkarte sollte einen CTA und eine klare, direkte Botschaft enthalten

Dynamic Ads

  • Fasse Dich kurz und beschreibe die Überschrift und den Text der Anzeige so ausführlich wie möglich
  • Teste das Bildlayout, bevor Du es veröffentlichst
  • Füge eine klare Botschaft und einen CTA in jede Anzeige ein

5. Welche technischen Anforderungen haben Ads auf LinkedIn?

LinkedIn bietet 10 verschiedene Anzeigenformate an. In diesem Abschnitt stellen wir die technischen Anforderungen für jedes Anzeigenformat vor und beleuchten noch einmal kurz die Anwendungsbereiche.

Carousel Ads

LinkedIn-Karussell-Anzeigen verwenden eine Reihe von Karten, die man durchblättern kann. Sie eigen sich besonders gut, wenn Du die Geschichte Deiner Marke erzählen, Produkte präsentieren oder andere Einblicke ins Unternehmen geben willst. Wichtig hier: Eine starke Bildsprache, die die User*innen direkt in ihren Bann zieht.

Anwendungsbereiche: Markenbekanntheit, Website-Besuche, Engagement, Website-Conversions und Lead-Generierung

Technische Anforderungen für LinkedIn Carousel Ads:

  • Name der Anzeige max. 255 Zeichen
  • Einleitender Text max. 150 Zeichen, um Kürzungen auf einigen Geräten zu vermeiden (insgesamt 255 Zeichen)
  • Zwischen 2 und 10 Karten
  • Maximale Dateigröße: 10 MB
  • Maximale Bildgröße: 6012 x 6012px
  • Rich-Media-Formate: JPG, PNG, GIF (nicht-animiert)
  • Nicht mehr als zwei Zeilen in der Kopfzeile jeder Karte
  • Zeichenbegrenzung: 45 Zeichen für Anzeigen, die zu einer Ziel-URL führen; 30 Zeichen für Anzeigen mit einem Lead Gen Form CTA

Conversation Ads

Conversation Ads bieten Leser*innen die Chance zur Interaktion, da sie selbst entscheiden, woran sie interessiert sind. Wenn eine Konversation beginnt, wählen sie die Antwort aus, die ihnen am meisten entspricht. Mit dieser Art von Anzeige stellst Du Produkte und Dienstleistungen vor oder rufst zur Anmeldung zu einer Veranstaltung oder einem Webinar auf.

Anwendungsbereiche: Markenbekanntheit, Website-Besuche, Engagement, Website-Conversions und Lead-Generierung

Technische Anforderungen für LinkedIn Conversation Ads:

  • Name der Anzeige max. 255 Zeichen
  • Bannermotiv (optional und nur für Desktop): Bis zu 300 x 250 Pixel. JPEG oder PNG
  • Benutzerdefinierte Fußzeile und Allgemeine Geschäftsbedingungen max. 2.500 Zeichen
  • Einleitende Nachricht: bis zu 500 Zeichen
  • Bild (optional): 250 x 250 Pixel, entweder JPEG oder PNG
  • CTA-Text: bis zu 25 Zeichen
  • CTA-Schaltflächen pro Nachricht: bis zu fünf Schaltflächen
  • Text der Nachricht: bis zu 500 Zeichen

Follower Ads

Follower Ads sind dynamische Anzeigen, die direkt auf Dein Publikum zugeschnitten sind. Mit diesen Anzeigen bewirbst Du Deine LinkedIn-Seite, um die Anzahl Deiner Follower*innen zu erhöhen, indem Du User*innen einlädst, auf die Schaltfläche “Folgen” zu klicken.

Anwendungsbereiche: Markenbekanntheit, Website-Besuche und Engagement

Technische Anforderungen für LinkedIn Follower Ads:

  • Beschreibung der Anzeige: bis zu 70 Zeichen
  • Überschrift der Anzeige: verwende bis zu 50 Zeichen oder wähle eine voreingestellte Überschrift
  • Firmenname: bis zu 25 Zeichen
  • Bild der Anzeige: Vorzugsweise 100 x 100px für JPG oder PNG

Spotlight Ads

Spotlight Ads heben Deine Produkte, Dienstleistungen und Inhalte hervor. Wenn ein LinkedIn-Mitglied auf die Anzeige klickt, wird es sofort zu Deiner Landing Page oder Website umgeleitet.

Anwendungsbereiche: Markenbekanntheit, Website-Besuche, Engagement, Lead-Generierung und Stellenbewerbungen

Technische Anforderungen für LinkedIn Spotlight Ads:

  • Beschreibung der Anzeige: bis zu 70 Zeichen
  • Überschrift der Anzeige: bis zu 50 Zeichen
  • Firmenname: bis zu 25 Zeichen
  • Bild: bevorzugte Größe ist 100 x 100 Pixel für JPG oder PNG
  • CTA: bis zu 18 Zeichen
  • Benutzerdefinierter Hintergrund (optional): muss genau 300 x 250 Pixel und 2 MB oder kleiner sein

“Work With Us”-Anzeigen

LinkedIn-Stellenanzeigen, die als “Work With Us”-Anzeige geschaltet werden, haben eine bis zu 50-Mal höhere Klickrate als andere Stellenanzeigen. Sie erscheinen auf den Profilen ausgewählter Mitarbeiter*innen Deines Unternehmens und wirken daher besonders glaubwürdig. Außerdem schalten sie die Konkurrenz aus, denn diese kann dann keine Anzeigen mehr auf dem Profil schalten.

Anwendungsbereiche: Stellenbewerbungen und Website-Besuche

Technische Anforderungen für LinkedIn “Work With Us”-Anzeigen:

  • Firmenname: bis zu 25 Zeichen
  • Firmenlogo: 100 x 100px wird empfohlen
  • Überschrift der Anzeige: verwende bis zu 70 Zeichen oder wähle eine voreingestellte Überschrift
  • CTA: bis zu 44 Zeichen bei benutzerdefiniertem Text; voreingestellte Optionen verfügbar

Formulare zur Leadgenerierung

Lead Gen Forms – kurz für Lead-Gen-Formulare – sind gesponserte Anzeigeninhalte, die beim Finden qualifizierter Leads helfen. Wenn Du zum Beispiel ein Webinar veranstalten willst, kannst Du ein Lead-Gen-Formular mit einer CTA-Schaltfläche verbinden, das automatisch die Profildaten Deiner Zielgruppen ausfüllt. Anschließend kannst Du die gewonnenen Leads aus dem Anzeigenmanager von LinkedIn herunterladen und in Dein eigenes CRM integrieren.

Anwendungsbereiche: Lead-Generierung

Technische Anforderungen für LinkedIn Lead-Gen-Formulare:

  • Formularname: bis zu 256 Zeichen
  • Überschrift: bis zu 60 Zeichen
  • Einzelheiten: bis zu 70 Zeichen, um eine Kürzung zu vermeiden (insgesamt bis zu 160 Zeichen)
  • Text der Datenschutzrichtlinie (optional): bis zu 2.000 Zeichen

Nachrichtenanzeigen (Sponsored Messaging)

Mehr als die Hälfte Deiner potenziellen Kund*innen öffnet Nachrichtenanzeigen. Dieses Format hat also viel Potential! Der Anzeigentyp ermöglicht es Dir, Nachrichten über eine CTA-Schaltfläche direkt in den Posteingang Deines Publikums zu senden.

Anwendungsbereiche: Website-Besuche, Website-Conversions, Lead-Generierung

Technische Anforderungen für LinkedIn Nachrichtenanzeigen:

  • Betreff der Nachricht: bis zu 60 Zeichen
  • Kopie der CTA-Schaltfläche: bis zu 20 Zeichen
  • Text der Nachricht: bis zu 1.500 Zeichen
  • Benutzerdefinierte Bedingungen und Konditionen: bis zu 2.500 Zeichen
  • Banner kreativ: JPEG, PNG, GIF (nicht animiert). Größe: 300 x 250px

Einzelbild-Anzeigen (Sponsored Posts)

Einzelbildanzeigen erscheinen auf der Startseite von LinkedIn und sehen aus wie reguläre Content-Posts, nur dass sie bezahlt sind und ausdrücklich als “promoted” gekennzeichnet werden, um sie von anderen unbezahlten Inhalten zu unterscheiden. Diese Anzeigen enthalten nur ein Bild.

Anwendungsbereiche: Markenbekanntheit, Website-Besuche, Engagement, Website-Conversions, Lead-Generierung und Stellenbewerbungen

Technische Anforderungen für LinkedIn Einzelbildanzeigen:

  • Name der Anzeige (optional): bis zu 225 Zeichen
  • Einleitender Text: bis zu 150 Zeichen
  • Ziel-URL: bis zu 2.000 Zeichen für den Ziellink
  • Bild der Anzeige: JPG-, GIF- oder PNG-Datei mit max. 5 MB; Bildgröße max. 7680 x 7680 Pixel
  • Überschrift: bis zu 70 Zeichen, um Kürzungen zu vermeiden (kann aber bis zu 200 Zeichen enthalten)
  • Beschreibung: bis zu 100 Zeichen, um Kürzungen auf einigen Geräten zu vermeiden (kann aber bis zu 300 Zeichen enthalten)

Stellenanzeigen

Stellenanzeigen bewerben Stellenangebote direkt im Newsfeed Deines Publikums. Wenn Du Schwierigkeiten beim Auftreiben passender Kandidat*innen hast, sind diese Anzeigen eine klare Empfehlung. Laut LinkedIn erhöhen Stellenanzeigen die durchschnittliche Klickrate bei Bewerbungen um 25 %.

Anwendungsbereiche: Stellenbewerbungen

Technische Anforderungen für LinkedIn Stellenanzeigen:

  • Name der Anzeige: bis zu 255 Zeichen
  • Einleitender Text: bis zu 150 Zeichen, um eine Kürzung auf einigen Geräten zu vermeiden (max. 600 Zeichen auf dem Desktop); alle gesetzlich vorgeschriebenen Sprachen müssen hier stehen

Text Ads

80 % aller B2B-Kontakte in den sozialen Medien kommen über LinkedIn zustande. Wenn Du im B2B unterwegs bist, sind Textanzeigen hier also besonders attraktiv. Du kannst diese einfach einrichten und an Dein Budget anpassen.

Anwendungsbereiche: Markenbekanntheit, Website-Besuche und Website-Conversions

Technische Anforderungen für LinkedIn Text Ads:

  • Bild: 100 x 100px mit einem JPG oder PNG 2MB oder weniger
  • Überschrift: bis zu 25 Zeichen
  • Beschreibung: bis zu 75 Zeichen

Video Ads

Nutze Video-Anzeigen, um die Geschichte Deiner Marke bildlich zu erzählen. So stärkst Du Deine „Thought Leadership“ und investierst in Deine „Customer Experience“, bringst neue Produkte groß graus oder bietest Einblicke in die Unternehmenskultur.

Anwendungsbereiche: Video-Ansichten

Technische Anforderungen für LinkedIn Video Ads:

  • Name der Anzeige (optional): bis zu 225 Zeichen
  • Einleitender Text (optional): bis zu 600 Zeichen
  • Videolänge: 3 Sekunden bis 30 Minuten (leistungsstarke LinkedIn-Videoanzeigen sind in der Regel 15 Sekunden oder weniger lang)
  • Dateigröße: 75KB bis 200MB
  • Bildrate: weniger als 30 Bilder pro Sekunde
  • Breite: 640 bis 1920 Pixel
  • Höhe: 360 bis 1920 Pixel
  • Seitenverhältnis: 1,778 bis 0,5652

6. Welche Zielgruppen kann ich beim Werben auf LinkedIn auswählen?

Wie die meisten sozialen Plattformen, bietet LinkedIn ein Targeting nach Interessen und demografischen Daten. Zusätzlich lässt Dich LinkedIn nach beruflichen Merkmalen unterscheiden, und zwar den folgenden:

Standort

Der Standort ist die erste und einzige obligatorische Targeting-Option für LinkedIn-Anzeigen.

Mit dieser Targeting-Option erreichst Du Personen anhand des Ortes, der in ihrem Profil angegeben ist oder anhand ihrer IP-Adresse. Du kannst auch Orte ausschließen.

Unternehmen

Das Unternehmen ist die wichtigste optionale Targeting-Option. Zusätzlich kannst Du Unterscheidungen treffen wie Unternehmensverbindungen, Branche, Größe des Unternehmens oder Followerzahl.

Demografische Daten

Bei LinkedIn beschränkt sich die demografische Ausrichtung Deiner Anzeigen auf das Alter und Geschlecht der Mitglieder. Das Alter ist nur eine Schätzung, die auf den Profilinformationen der Nutzer*innen basiert, während das Geschlecht anhand der Angaben in den Profilinformationen ermittelt wird.

Bildung

Die Bildungsoptionen bieten Dir Targeting-Optionen wie Studienfächer, Bildungsinstitutionen und Abschlüsse. Die Studienrichtung konzentriert sich auf den Hauptstudienbereich des Abschlusses. Bei den Bildungsinstitutionen kannst Du nach Schule, Hochschule oder Universität targeten. Bei den Abschlüssen ist es möglich, den höchsten Abschluss an einer Bildungseinrichtung zu filtern.

Berufserfahrung

Auch bei der Berufserfahrung gibt es eine Reihe verschiedener Optionen für das LinkedIn Ad Targeting. Zum einen kannst Du Mitglieder nach ihrer beruflichen Funktion ansprechen, die auf einer standardisierten Einordnung der angegebenen Berufsbezeichnung basiert.

Weiterhin kannst Du anhand relevanter Schlüsselwörter nach Fähigkeiten filtern oder nach der Anzahl der gesammelten Berufsjahre in einem Tätigkeitsfeld.

Interessen und Charaktereigenschaften:

Mit den LinkedIn-Optionen für Interessen und Eigenschaften kannst Du Mitglieder auf der Grundlage von Interessengruppen erreichen. Diese Eigenschaften sind wiederum abhängig von den individuellen Profilinformationen sowie dem Online-Engagement der Mitglieder.

7. Wann schalte ich Anzeigen auf LinkedIn am besten?

Die besten Tage für LinkedIn Posts sind Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag, wobei der Mittwoch das höchste Engagement erzielt. Da es sich bei der Plattform um ein berufliches Netzwerk handelt, überrascht es nicht, dass Montag und Freitag die Wochentage mit der geringsten Nutzung sind. Auch an den Wochenenden geht die Nutzung von LinkedIn drastisch zurück.

Hier die empfohlenen Posting-Zeiten, die sich aus verschiedenen Studien ergeben:

  • Dienstags: 8 Uhr und 17-18 Uhr
  • Mittwoch: 8 – 10 Uhr, 12 Uhr, 15 Uhr
  • Donnerstag: 9 – 10 Uhr, 13 – 14 Uhr
  • Freitag: 9 Uhr, 11 Uhr, 12 Uhr

8. Was kostet Werbung auf LinkedIn mindestens?

Die Kosten für LinkedIn-Werbung variieren, jedoch verlangt LinkedIn ein Mindestgebot von 2 Euro für Cost-per-Click (CPC) und Cost-per-Impression (CPM) Kampagnen. Im Durchschnitt zahlen Unternehmen ca. 5 Euro pro Klick und ca. 6,50 Euro pro 1.000 Impressionen (auf Mitgliederseiten). Zudem gibt es ein Minimalbudget von 10 Euro pro Kampagne, was einen Minimalbudget von 300 Euro pro Monat entspricht.

9. Was kostet eine LinkedIn-Werbung?

Laut LinkedIn beeinflussen drei Faktoren Deine Werbekosten:

Zielpublikum

Wenn Du auf LinkedIn Werbung schaltest, konkurrierst Du mit anderen Werbetreibenden darum, dass Deine Anzeige gesehen wird. Wenn Du eine besonders gefragte Zielgruppe ansprichst, musst Du mit höheren Kosten rechnen, da diese Zielgruppe einen höheren Wert hat und der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe zunimmt.

Gebot

Auch Dein Gebot wirkt sich auf Deine LinkedIn-Anzeigenkosten aus. Denn auch wenn Du Dein Gebot nie übersteigen wirst, zahlst Du einen Teil davon. Bei einer Anzeigenauktion von LinkedIn zahlt der Gewinner bzw. die Gewinnerin der Auktion einen Cent mehr als das nächsthöhere Gebot.

Anzeigenrelevanz

Wenn es um die Kosten für LinkedIn-Werbung geht, spielt die Relevanz Deiner Anzeige eine große Rolle. Ein hoher Anzeigenrelevanzwert kann Deine Ausgaben senken, denn LinkedIn möchte seinen Nutzer*innen relevante und ansprechende Anzeigen präsentieren.

Es gibt drei verschiedene Gebotsoptionen für LinkedIn-Anzeigen:

  • Cost-per-Click (CPC): Du zahlst, wenn jemand auf Deine LinkedIn-Anzeige klickt. Das ist eine gute Option, wenn Du wertvollen Traffic auf Deine Seite lenken und Leads gewinnen willst.
  • Cost-per-Impression (CPM): Bei diesem Modell zahlst Du für je 1000 Impressionen. Du bezahlst auch, wenn sich jemand Deine Anzeige nur ansieht, aber nicht mit ihr interagiert. Das Ziel dieser Art von Anzeigen ist Markenbekanntheit.
  • Cost-per-Send (CPS): Das CPS-Modell wird verwendet, wenn Du Informationen über gesponserte InMails verschickst. Bei dieser Form der Werbung landen Deine Informationen direkt in den LinkedIn-Postfächern Deiner Leads.

Grundsätzlich hast Du drei Möglichkeiten, Deine Werbeausgaben auf LinkedIn zu kontrollieren:

Gesamtbudget

Wenn Du eine Kampagne schnell für ein bestimmtes Budget ausliefern lassen willst, ist diese Option mit einem Gesamtbudget von mindestens 10 Euro pro Kampagne geeignet.

Tagesbudget

Auch für diese Option musst Du mindestens 10 Euro pro Kampagne ausgeben.

Gebote einstellen

Bei dieser Option legst du den Betrag fest, den Du für Klicks, Impressionen und andere Optionen zu zahlen bereit bist. Du zahlst nie mehr als den Gebotsbetrag. Du kannst für jeden Klick ein Mindestgebot von 2 Euro abgeben.

Unabhängig vom Anzeigentyp richtet sich der Betrag, den Du zahlst, nach Deinem Budget, wie bei klassischen Pay-per-Click (PPC)-Kampagnen üblich. Du hast ein festes Budget und gibst nur den Betrag aus, den Du budgetiert hast.

10. Welche LinkedIn-Richtlinien muss ich beim Werben beachten?

LinkedIn duldet keine Diskriminierung aufgrund von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, ethnischer Zugehörigkeit, Rasse, Hautfarbe, nationaler Herkunft oder sexueller Präferenz. Daher sind Anzeigen, die den fairen und gleichen Zugang zu Bildung, Wohnraum, Krediten oder Karrieremöglichkeiten verweigern oder einschränken verboten.

Weiterhin müssen die Anzeigen auf LinkedIn

  • korrekt sein, was heißt, dass Mitglieder nicht getäuscht oder belogen werden dürfen.
  • den normalen Regeln der Rechtschreibung und Grammatik
  • keine unangemessene oder beleidigende Sprache
  • das Markenrecht Bild- und Textmarken, die Du nicht legal verwenden darfst, sind tabu.
  • der geltenden Gesetzgebung entsprechen. Es gilt ein Verbot für Werbung für nicht jugendfreie Inhalte, Affiliate-Werbung, Alkohol, urheberrechtlich geschützte Inhalte, gefälschte Waren, Datenerfassung und Datenschutz, Drogen und verwandte Produkte, gefälschte Dokumente, Glücksspiel, Hacking und Cracking, Gesundheitsfragen, Kredite und Finanzdienstleistungen, okkulte Tätigkeiten, Opposition, politische oder religiöse Inhalte (Ausnahmen gelten), Betrug, fragwürdige Downloads, Tabak, Waffen und Feuerwerkskörper. Weiterhin ist auch Werbung für illegale Produkte, Dating-Websites, Glücksspiel, Hass oder Gewalt, Waffen, Finanzstatus, Multi-Level-Marketing-Programme, aufrührerische religiöse oder politische Inhalte verboten.

Hier findest Du die aktuellen Werberichtlinien von LinkedIn.

11. Was kann ich von meiner LinkedIn-Kampagne lernen und besser machen?

Hier findest Du einige wertvolle Best-Practice Tipps zum Erstellen effektiver Anzeigen. Du willst ja das Beste aus deinen Kampagnen herausholen.

Text – kurz und prägnant

Anzeigenüberschriften sollten weniger als 150 Zeichen lang sein. Prägnante Schlagzeilen führen zu mehr Engagement. Halte den Text unter 70 Zeichen. Alles mit mehr als 100 Zeichen kann auf dem Desktop abgeschnitten werden.

Bilder – lieber größer als zu klein

Benutze größere Bilder anstelle der Standard-Thumbnails. Eine Bildgröße von 1200 x 627 Pixeln ist optimal. Inhalte mit größeren Bildern haben in der Regel eine bis zu 38% höhere CTR (Click-Through-Rate).

CTAs – Handlungsaufforderung nicht vergessen

Biete eine klare Handlungsaufforderung (CTA), damit Deine Zielgruppe weiß, wie sie auf ihr Interesse reagieren kann.

Best Practices – Beachte die Vorgaben von LinkedIn

Nutze die Tipps für Sponsored Content, um Anzeigen zu erstellen, die professionell rüberkommen.

Anzeigenausrichtung – Lerne aus Deinen Ergebnissen

Sei bei der Anzeigenausrichtung spezifisch, aber nicht so spezifisch, dass die Zielgruppe zu klein wird. Starte mit dem Standort und zwei weiteren Kriterien für das Targeting. Befolge zunächst die angebotenen Best Practices und lerne dann aus Deinen Ergebnissen.

Mit diesen Tools kommst Du noch weiter

  • Lead Gen Forms – Aktiviere Lead Gen Forms, um noch mehr qualifizierte Leads zu sammeln. Mit dieser Funktion werden LinkedIn-Profildaten (wie Berufsbezeichnung, Firmenname und Kontaktdaten) in ein Formular übertragen, das die Mitglieder mit nur wenigen Klicks abschicken können.
  • Audience Expansion – Erreiche Menschen, die Deiner Zielgruppe ähnlich sind. So erhöhst Du die Markenbekanntheit und das Engagement und kannst neue LinkedIn Zielgruppen leichter entdecken.
  • LinkedIn Audience Network – Das LinkedIn Audience Network bietet Dir die Möglichkeit, Deine Reichweite über LinkedIn hinaus zu erweitern und Deine Zielgruppe überall dort zu erreichen, wo sie online aktiv ist.
  • LinkedIn Insight Tag – Das Tracking-Pixel oder InsightTag ist ein Codeschnipsel, den Du auf Deiner Website implementieren kannst, um Seitenaufrufe und Konversionsaktionen zu verfolgen, die von LinkedIn kommen. Auch der Campaign Manager verfügt über zuverlässige Berichtsfunktionen. Nutze auch diese, um Deine wichtigsten Kennzahlen festzulegen.

Mit A/B-Testing zum optimalen Content

  • A/B-Tests – vergleiche mehrere Ads um herauszufinden, welche Botschaft bei Deiner Zielgruppe am besten ankommt oder um das Targeting zu optimieren. Erstelle eine Kampagne, dupliziere sie und ändere die Targeting-Kriterien leicht ab. Lasse beide Kampagnen laufen, um herauszufinden, welche Zielgruppe für Deine Inhalte empfänglicher ist.
  • Mehrere Anzeigen parallel schalten – Nimm 2-4 Anzeigen in jede Kampagne auf. Kampagnen mit mehr Anzeigen erreichen in der Regel mehr Menschen in Deiner Zielgruppe. Alle 1-2 Wochen hältst Du die Anzeige mit dem geringsten Engagement an und ersetzt sie durch eine neue. Mit der Zeit verbessert sich dadurch die Relevanz Deiner Anzeigen.
  • Direct Sponsored Content – teste verschiedene Anzeigenmotive und Targeting-Kombinationen. Dieser Anzeigentyp wird nur dem Zielpublikum der Kampagne angezeigt, niemals aber auf Deiner LinkedIn-Seite.
  • Split-Tests – Split-Tests für gesponserte Inhalte auf LinkedIn ermöglichen es Dir, mehrere kreative Hypothesen einer Zielgruppe vorzustellen und datengestütztes Feedback zu erhalten. Teste drei bis vier kreative Varianten für jede Zielgruppe. Die Variationen sollten für jeden Test ein anderes kreatives Schlüsselelement enthalten, z. B. einen CTA, ein Bild oder einen Einleitungstext.

12. Wie sieht eine ToDo Liste für eine LinkedIn-Kampagne aus?

Lies hier, wie Du Dich auf Deine erste LinkedIn-Kampagne vorbereitest. Danach geht’s mit folgenden Schritten weiter:

  1. Logg Dich beim Kampagnen-Manager ein. Wenn Du noch kein LinkedIn-Konto hast, kannst Du hier ein Konto erstellen.
  2. Wähle Dein Kampagnenziel. Anhand des gewählten Ziels zeigt Dir LinkedIn die Anzeigenformate, Funktionen und Gebotstypen, die dazu passen.
  3. Definiere Deine Zielgruppe. Steuere zu Beginn am besten eine Gruppe von mindestens 50.000 Personen an und verfeinere die Reichweite später.
  4. Wähle Dein Anzeigenformat Weiter oben findest Du einen Überblick über alle verfügbaren Anzeigenformate bei LinkedIn.
  5. Leg Dein Gebot und Budget Starte mit einem kleinen Budget, solange Du noch Beginner bist.
  6. Finalisiere Deinen Anzeigenentwurf anhand der Preview. Halte Dich dabei an Best-Practices, Vorgaben und Tipps.
  7. Gib Deine Rechnungsinformationen Anschließend gelangst Du zur Vorschau Deiner Kampagne und wenn alles passt, kannst Du sie starten.

Wenn Du bis hierhin gelesen hast, bist Du für das Schalten Deiner ersten Anzeige auf LinkedIn bestens vorberietet. Wir wünschen Dir viel Erfolg mit Deiner ersten LinkedIn-Kampagne!

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